Magdeburger Parteitag – was war los? von René Lindenau

05. Juni 2016  LINKE Debatte

“Wenn man sagt, dass man einer Sache grundsätzlich zustimmt, so bedeutet es, dass man nicht die geringste Absicht hat, sie in der Praxis durchzuführen.” – Bismarck

 

Parteitage der LINKEN bieten in den letzten Jahren immer besonders viel Diskussionsstoff. Ich erinnere mich an die früheren PDS-Parteitage, die ich meist vor Ort, oder auch als Delegierter erlebte. Nicht das ich stets fraglos oder kritiklos an den Beratungen teilnahm und danach nach Hause fuhr, vor allem empfand ich diese Parteitage oft als Tankstelle, um mir für mein weiteres Engagement Kraft und Motivation abzuholen. Inzwischen ist nun der Magdeburger Parteitag (28.05-29.05. 2016) über das politische Parkett gegangen. Während Wochen zuvor die AfD-Vorsitzende, Frauke Petry, auf dem Stuttgarter Parteitag ihren Schuh verlor hat sich in Magdeburg eine Torte im Gesicht der LINKEFraktionschefin, Sahra Wagenknecht, wiedergefunden.

hier der ganze Bericht  Magdeburger Parteitag

 

Mitgliederversammlung der BAG Rote Reporter/- innen, 01. April 2016

12. März 2016  LiMA 2016

Mitgliederversammlung der BAG Rote Reporter/- innen

 

am Freitag , 1.April um 17.30 Uhr,

Franz Mehring Platz 1, 10243 Berlin

Tagesordnung:

1. Begrüßung

2. Bericht des Vorstandes

3. Berichte aus den Ländern

4. Diskussion

5. Wahl des Sprecher/-innenrates

6. Wahl der 3 Delegierten aus der BAG zum Bundesparteitag

7. Sonstiges

Eindrücke von einer Gedenkfeier- Reflektionen auf Michael Schumann

10. Dezember 2015  Allgemein

von René Lindenau

Ich erinnere mich an einen Parteitag, wo sich Kandidaten für den neuen Bundesvorstand vorstellten. Eingangs bezeichnete er sich als inzwischen altes Vorstandsmöbel. Nun war er – Prof. Michael Schumann – selbst Gegenstand einer Gedenkfeier im Landtag. Fünfzehn Jahre nach seinem tragischen Tod – am 2. Dezember 2000. Weggefährten aus der PDS mit Gregor Gysi, Dietmar Bartsch, Heinz Vietze erinnerten sich an ihren „Micha“. Ihnen gleich taten dies Peter-Michael-Diestel (CDU) und die Landtagspräsidentin Britta Stark (SPD) auf dem Podium. Gesehen wurden auch viele damals und heute amtierende Minister und Landtagsabgeordnete.

Unvergleichliches hat Michael Schumann geschaffen und speziell einer linken Nachwelt hinterlassen. Das wurde an diesem Abend wieder deutlich. So ungemein wichtig, war das Referat „Wir brechen unwiderruflich mit dem Stalinismus als System“, das heute als Gründungskonsens der PDS gilt – vorgetragen auf dem Außerordentlichen SED-Parteitag im Dezember 1990.

hier der ganze Text

LiMA 16 – #hegemoniehacken 29. März – 02. April 2016 – Call for Concepts

10. Dezember 2015  Allgemein

Auch 2016 wird es zwei LiMA-Wochen geben: Vom 29. März bis 2. April 2016 mit einem klassisch hochwertigen Weiterbildungsprogramm und im September mit einer Mischung aus Workshops, Diskussionsrunden, Vorträgen und Kunstaktionen. Die LiMA-Wochen vermitteln Handwerkszeug für Medienschaffende/ -nutzende und diskutieren Fragen zur aktuellen Medienlandschaft, zum journalistischen Alltag und zur medialen Meinungsbildung.

Unter dem 2016er Motto #hegemoniehacken lädt die LiMA kreative und engagierte Dozent*innen dazu ein, bis zum 7. Dezember 2016 Vorschläge für Workshops, Seminare und Diskussionsrunden für die LiMA-Woche im März einzureichen.

#hegemoniehacken

Linke Medien Akademie e.V.

Posten, Teilen, Freunde werden. Was erst einmal solidarisch klingt, ist Teil einer neuen Kommerz-Kultur, die mittlerweile unser Alltagsleben bestimmt. Machen wir uns nichts vor: Im Netz reproduzieren sich die Machtverhältnisse unserer Gesellschaft. Die anfängliche Hoffnung, das Internet gebe sozial Schwachen, Minderheiten und Ausgegrenzten eine Stimme oder stelle gar einen demokratischen Neuanfang dar, sehen viele Medienschaffende und Aktivisten mit Skepsis. Denn auch das Internet wird über weite Strecken von Konzernriesen wie Facebook und Twitter oder Unternehmen wie Apple, Microsoft und Google beherrscht.

hier geht es weiter

#LiMA15 De-Fragmentierung / Kongressprogramm und Ticketvorverkauf im Dezember online!

05. Dezember 2014  LiMA 2016

Die Termine stehen fest: Die #LiMA15 wird vom 23. bis 28. März 2015 an der Hochschule für Technik und Wirtschaft (HTW) in Berlin stattfinden.

Wir freuen uns ganz besonders, euch unser brandneues Kongressprogramm für die #LiMA15 vorstellen zu können. Lange haben wir eure Evaluationen vom letzten Kongress analysiert, Dozierende angefragt, Rückmeldungen des Call for Concepts eingebaut und an einem möglichst breiten Programm gefeilt:
Jetzt ist es soweit! Am 8. Dezember geht das #LiMA15-Programm online und ihr könnt schon einmal darin stöbern und eure persönlichen Favoriten für den Frühjahrskongress küren!
Damit nicht genug: Der Ticketvorverkauf startet am Montag, den 15.12.2014.

Wie jedes Jahr gilt: Ein Ticket – eine Woche Weiterbildung auf der LiMA auf dem Niveau von Journalismusschulen. Und das zu günstigsten Konditionen – damit Weiterbildung keine Frage des Geldbeutels ist!
Buche dein Ticket jetzt und gehöre zu den ersten, die sich aus dem Programm eine ganz persönliche Medienakademie zusammenstellen können! Oder sichert euch und euren Liebsten ein Ticket und schenkt (Fort-)Bildung – ganz im Sinne des Postwachstums, zu Weihnachten oder einfach so…

Die traditionellen Zeitungen mögen in der Krise stecken und die öffentlich-rechtlichen Rundfunkanstalten scheinen zu verknöchert zu einer schnellen Reform… Wir jedoch wollen den Graswurzel-Journalismus feiern und fördern die De-Fragmentierung der Medienlandschaft!

Dank Eurer zahlreicher Einsendungen von Seminarideen, haben wir ein facettenreiches Programm zusammengestellt, dass von einem analogen Lochkamera-Workshop zu einer digitalen Crypto-Party reicht. Die einzelnen Tage werden wieder unterschiedliche Themenschwerpunkte haben:

  • Montag, 23.03. >>Starter<<
  • Dienstag, 24.03. >>Medien & Umwelt<<
  • Mittwoch, 25.03. >>social media<<
  • Donnerstag, 26.03. >>Campus<<
  • Freitag, 27.03. >>Barrieren<<
  • Samstag, 28.03. >>Selbstständige<<

Wir sehen uns im Frühling in Berlin!

LiMA | Linke Medienakademie e.V. | Geschäftsstelle Zi. 528 | Franz-Mehring-Platz 1 | 10243 Berlin | Fon: 030 / 29 78 45 38 | http://www.linkemedienakademie.de

Welche Chancen eröffnet Europa?

24. Juni 2014  Allgemein

Der Deutsche Bundestag lädt gemeinsam mit der Bundeszentrale für politische Bildung und der Jugendpresse Deutschland mittlerweile zum elften Mal 30 junge Journalistinnen und Journalisten zu einem Workshop nach Berlin ein.

Eine Woche lang werden die Jugendlichen hinter die Kulissen des parlamentarischen und medialen Geschehens in der Hauptstadt blicken. Sie hospitieren in Redaktionen, lernen Hauptstadt-Journalisten kennen, diskutieren mit Abgeordneten aller Fraktionen, besuchen Plenarsitzungen im Deutschen Bundestag und erstellen eine eigene Veranstaltungszeitung. „Generation grenzenlos – Welche Chancen eröffnet uns Europa?“ lautet der Titel der Veranstaltung in diesem Jahr. Die Teilnehmer werden sich mit Chancen und Herausforderungen in der Europäischen Union auseinandersetzen und die Antworten der Politik aus Sicht einer jungen Generation hinterfragen.

Bewerben können sich interessierte Jugendliche im Alter zwischen 16 und 20 Jahren mit einem journalistischen Beitrag zum Thema des Workshops. Eingereicht werden können Artikel, Video/Audiobeiträge oder Fotoarbeiten. Nähere Informationen zum Workshop und den Bewerbungsbedingungen finden sich auf der Homepage www.jugendpresse.de/bundestag. Die Kosten für An- und Abreise sowie für Unterkunft und Verpflegung werden von den Veranstaltern übernommen. Bewerbungsschluss ist der 21. Juli 2014.

Erklärung des Bundessprecherrates der Roten Reporter

12. Juni 2014  Allgemein

Am 7. Juni 2014 traf sich der SprecherInnenrat der Bundesarbeitsgemeinschaft Rote Reporter in Leipzig zu einer Beratung. Neben der Diskussion zu den anstehenden Aufgaben innerhalb der BAG stand auch die Auswertung des Berliner Bundesparteitages auf der Tagesordnung. Dabei kamen wir zwangsläufig auf die Personalentscheidungen, ihr Zustandekommen und ihre Widerspiegelung in den Medien zu sprechen. Im Ergebnis unserer Diskussion hat der SprecherInnenrat der Roten Reporter beschlossen, folgende Erklärung abzugeben.

Zunächst beglückwünschen wir alle Mitglieder des neu gewählten Parteivorstandes zur Wahl und wünschen ihnen für die nächsten 2 Jahre viel Erfolg und gute Entscheidungen.

Auch wenn dies selbstverständlich für den neuen Schatzmeister gilt, so sehen wir die Art und Weise, wie auf dem Bundesparteitag rund um die Wahl des Bundesschatzmeisters agiert wurde, mit Besorgnis.
Wir halten es für einen schlechten Stil, auf dem Bundesparteitag mit Andeutungen zu agieren und so Raum für Gerüchte zu geben, die geeignet sind, Personen zu beschädigen. Das kann nicht Stil einer linken Partei sein, die sich als solidarisch versteht.

Wir hätten es sehr begrüßt, wenn die Vorsitzenden eindeutig klar gestellt hätten, dass
Raju Sharma fachlich nichts vorgeworfen werden kann. Seine Arbeit entsprach stets den Grundlagen, Regelungen unserer Partei und der entsprechenden Rechtslage.

Wir halten es für sehr schwierig, dass nun Papiere aufgetaucht sind die darlegen, dass die Abwahl des Bundesschatzmeisters über lange Zeit geplant wurde. Die Existenz dieses Papieres lässt sich inzwischen nicht mehr leugnen, da hiervon bereits Bilder im Internet kursieren. Allein über die Urheberschaft gibt es Unklarheit.
Als Parteivorsitzende reicht es unserer Meinung nach nicht, zu sagen, man kenne so etwas nicht. Es gehört eine klare Distanzierung von so einem Papier, die Suche nach Verfassern und evtl. personelle Konsequenzen dazu. Wenn im Haus solche Papiere kursieren, und die Vorsitzenden haben davon keine Kenntnis ist es genauso zu bewerten, wie wenn sie es selbst verfasst hätten.
Da es keine klare öffentliche Distanzierung in der Form zu diesem Papier gab, klingen die neunen Anschuldigungen aus dem Spiegel eher glaubwürdig.
Wenn das im Spiegel beschriebene Papier tatsächlich erstellt wurde, gilt dafür auch, NICHTWISSEN kann hier nicht die Erklärung der Parteivorsitzenden sein.
Eine sofortige bzw. zeitnahe Distanzierung vom Inhalt dieser Papiere durch die Vorsitzenden, unter dem Vorbehalt dass sie wirklich existieren, hätten wir erwartet und wäre wünschenswert gewesen.
Wir begrüßen die rechtliche Prüfung der Aussagen des Spiegelartikels und erwarten, wenn sich herausstellt, dass der Spiegel in der Sache Recht hat, dass dann die Urheber des Papieres gesucht und zur Rechenschaft gezogen werden.
Das was hier an innerparteilicher Kultur deutlich wird, ist aus unserer Sicht nicht akzeptabel. Wir erwarten von den Vorsitzenden und dem Parteivorstand, dass hier Aufklärung erfolgt wer diese Papiere verfasst, beauftragt und genutzt hat. Gerade mit Blick auf die Geschichte eines Teils unserer Partei ist es für unsere Glaubwürdigkeit als Partei unerlässlich, die Hintergründe und Verantwortlichkeiten zu klären. Diesen Prozess zu führen ist Aufgabe des gesamten Parteivorstandes und des Bundesausschusses als Kontroll- und Initiativgremium.

 

Baden-Württembergischer Genossenschaftsverband e.V. (BWGV) Nahversorgung sichern: Potentiale des Genossenschaftswesens für die Kommunen, 16. Mai, 9.00 – 12.00 Uhr

01. Mai 2014  Wirtschaft und Soziales

Hier ein Terminhinweis, der mit auf eine Initiative der LINKEN zurückgeht. Die Wirtschaftsförderung der Region richtet ein Netzwerkgespräch mit Experten zum Thema Genossenschaftswesen aus. Schwerpunkte sind die Nahversorgung, die Wohlfahrt und lokale Energieerzeugung. Wir hatten in einem Antrag problematisiert, dass bereits rund 20 % der Gemeinden in der Region Stuttgart nicht mehr über eine Nahversorgung vor Ort verfügen und darauf verwiesen, welche Möglichkeiten im Genossenschaftswesen liegen, um vor Ort dem Problem der Unterversorgung zu begegnen. Besonders ältere und mobilitätseingeschränkte Menschen, aber auch Menschen in prekärer wirtschaftlicher Lage haben dadurch Probleme ihre elementaren Grundbedürfnisse zu decken.

hier der Flyer

hier der Link zur Anmeldung:

http://buchungssystem.region-stuttgart.de/index.php?view=detail&record=6af42248-7844-4db6-f9c3-533ac9554d32

LiMA 2015 kommt – neuer Bundessprecherinnenrat der BAG Rote Reporter

26. März 2014  LiMA 2016

Die beste Nachricht: Im nächsten Jahr gibt es erneut einen großen Medienkongress – die LiMA 2015 vom 16. bis zum 21. März. Zum diesjährigen Kongress 2014 kamen rund 500 Teilnehmerinnen und Teilnehmer und rund 100 Dozenten. Mit genau 90 Prozent der Stimmen sind die folgenden Roten ReporterInnen auf unserer Mitgliederversammlung im März auf der LiMA   in den Sprecherrat gewählt worden: Simone Hock, Klaus Czernitztki, Ralf Fiebelkorn, Manfred Göbel, Thomas Mitsch

Marxsche Abgründe Szenische Lesung über ein Leben in Briefen von René Lindenau

23. Februar 2014  Kommentare, Kunst & Kultur
Jenny Marx Briefe

Jenny Marx Briefe

Marxsche Abgründe

Szenische Lesung über ein Leben in Briefen

Marx und Engels galten als eifrige Briefschreiber. Über viertausend Briefe sind von ihnen überliefert .Der Marx-Biograph Francis Wheen meinte dazu: „Ihre umfangreiche Korrespondenz ist ein tolles Gemisch von Geschichte und Klatsch, Politökonomie und Lausbubenzoten, hohen Idealen und äußersten Intimitäten“(Karl

Marx, München 1999, S. 105).

Doch um diese beiden Herren soll es vordergründig hier nicht gehen, sondern um die Frau, die hinter ihnen stand, und um ihr Leben, das sie mit ihrem Mann Karl teilte: um Jenny Marx.

Das unstete Leben, Umzüge sowie die Emigration haben viele der Briefe verloren gehen lassen .Als sicher gilt, das Marx´s Töchter, Eleanor und Laura, die übrigens beide eifrige Briefmarkensammlerinnen waren, Briefe mit „kompromittierenden“ Inhalt oder mit unverblümten Charakterisierungen aussortiert und vernichtet haben. Ähnliches wird auch von Engels behauptet. Die ganze Rezension hier